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Schwyzer Erfolge am Nordic-Event

Bericht aus dem March Anzeiger vom 27. August 2026

Aus Schwyzer Sicht überzeugten im Biathlon in ihren Kategorien Amy Baserga (3.), Lena Baumann (1.) und Tobit Keller (1.) sowie im Langlauf Silvan Durrer (8.), Niclas Schaad (4.) und Lavio Müller (12.). Während in Einsiedeln Skispringerin Sina Arnet ihren Schweizer Meistertitel verteidigte, fand der Nordisch Kombinierer Pascal Müller beim Sommer-Grand-Prix-Finale in Chaux-Neuve zu alter Stärke zurück.

Das auf zwei Rennen pro Kategorie verkürzte Nordic Weekend sorgte für viel Dynamik und wirbelte die Ranglisten kräftig durcheinander. Bei der Langlauf-Elite sicherten sich Antonin Savary und Giuliana Werro die Gesamtsiege. Im Biathlon setzten sich mit Joscha Burkhalter und Lydia Mettler ebenfalls zwei neue Namen in den Elite- Kategorien durch. Das traditionsreiche Treffen im Kanton Uri gilt als grösster Off-Snow-Event der Schweizer Langlauf- und Biathlon-Szene.

proNordic-Ambassadoren setzen starke Zeichen

Die sportlichen Erfolge der Lachner proNordic-Ambassadoren liessen nicht lange auf sich warten. Mit der Bestzeit bei den U21-Frauen, die bei den Spezialistinnen für einen Top-8-Rang gereicht hätte, setzte die ehemalige Wollerauer Sportschülerin Lena Baumann (Jahrgang 2006) ein starkes Ausrufezeichen. Sie steigerte sich nach dem zweiten Rang vom Samstag und feierte den verdienten Gesamtsieg in der Kategorie U21.

Kilian Birchler (2006) klassierte sich bei den Männern U21 auf dem 8. Rang. Die beiden Eliteläufer Dajan Danuser (1996, 4. Platz) und Samuel Maes (2005, 13.Platz) vergaben hingegen mit einem missratenen vierten Schiessen noch bessere Platzierungen in der Gesamtrangliste. Indessen wurde Sina Arnet (2005) ihrer Favoritenrolle beim Skispringen in Einsiedeln vollauf gerecht und verteidigte ihren Meistertitel souverän. Die beiden Nordisch Kombinierer Pascal Müller (2001, 14. Gesamtrang) und Nico Zarucchi (2003, 24. Rang in Chaux Neuve) platzierten sich bei den Sommer-Grand-Prix-Wettbewerben in den Weltcuprängen. Beide zeigten sich mit ihrem Saisonstart äusserst zufrieden. Mit den positiven Eindrücken von bis zu 5000 begeisterten Zuschauenden im Rücken reisen sie nun direkt ins Trainingslager nach Planica.

Starke Laufleistungen

Die Langläufer machten in den beiden Rennen im Urserental eine hervorragende Figur. Am Samstag galt es, die Oberalp-Passstrasse im klassischen Stil zu bezwingen und sich dabei vom Ausflugsverkehr nicht aus der Ruhe brin-gen zu lassen. Am Sonntag standen auf der Rollskibahn in Realp schnelle Runden im freien Stil (Skating) auf dem Programm. Silvan Durrer (2004) stürmte in starken 33:45 Minuten den Oberalppass hoch und verlor dabei lediglich 43 Sekunden auf den Olympiateilnehmer Nicola Wigger. Nach dem Skating- Rennen büsste er im stark besetzten Feld der Herren nur noch eine Position ein. Auf den sechstplatzierten Beda Klee verlor er auf der Rollskibahn gerade einmal 32Sekunden und wurde hervorragender Gesamtsiebter. Noch besser lief es für seinen proNordic- Kollegen Silvan Lauber (2005), der im Skating nur 7 Sekunden auf Klee einbüsste und sich auf dem sehr starken 7. Rang klassierte.

In der Kategorie Männer U20 war der Rückstand nach dem Berglauf für Lavio Müller (2007) für die Gesamtwertung zu gross. Dank einer Energieleistung und dem 4.Rang im Skating kämpfte er sich noch auf den 12. Platz vor. Die weiteren proNordic-Platzierungen: Nico Briker (2008) erreichte den 17., Marco Lauber (2008) den 18. und Gabriel Maes (2007) den 23. Rang. Bei den Frauen gelang Noémie Charrière (2003) mit dem 7. Rang ein gutes Resultat und bei den U20 erreichte Anna Heeb (2009) den 20. Rang.

Link zum Artikel: https://marchanzeiger-che.newsmemory.com/?publink=414837950_13521ff