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Gabriel Maes siegt am Engadin Skimarathon, proNordic gewinnt die Teamwertung

Am 56. Engadiner Skimarathon starteten in diesem Jahr über 12 500 Läuferinnen und Läufer. Die Schwyzer Athletinnen und Athleten fielen positiv auf: Der Lachner Verein proNordic gewann die Teamwertung und klassierte acht Läufer in den Top 100.

Der Engadiner für alle

Als grösste Breitensportveranstaltung der Schweiz und zweitgrösste weltweit geniesst der Engadiner Skimarathon einen hohen Stellenwert. Obwohl die 42 Kilometer von Maloja nach S-chanf als leicht einzustufen sind, hat jede Teilnehmerin und jeder Teilnehmer unterschiedliche Schwierigkeiten, in der Masse zu laufen. Seit 1969 wird am Engadiner Sportgeschichte geschrieben. Immer wieder auch von Märchlern (beispielsweise Christina Brügger, Jost Mächler, Hans Diethelm oder Patrick Mächler). 2026 starteten bei strahlendem Sonnenschein und besten Schneeverhältnissen insgesamt 12 765 Läuferinnen und Läufer auf die 42 Kilometer zwischen Maloja und S-chanf oder die 21 Kilometer von Maloja bis Pontresina.

proNordic-Erfolge im Team

Nach dem Erfolg vom Vorjahr gelang den Athleten von proNordic in diesem Jahr ein Doppelsieg in der Teamwertung. Die siegreiche erste Vierer-Mannschaft wies einen Durchschnitt von 28,05 km/h auf und war nur 0,75 km/h langsamer als der norwegische Doppelolympiasieger Einar Hedegart. Das Nachwuchsteam erreichte einen schnellen Schnitt von 27,22 km/h und damit den zweiten Rang. Insgesamt wurden 59 Teams gewertet.

Im Einzelklassement erfolgreich

Dem Verein gelang es, acht Läufer in die Top 100 zu bringen. Auffallend: der Nordisch-Kombinierer Pascal Müller mit dem 81.Rang. Müller lief in der Gruppe mit den zwei schnellsten Damen und MTB-Weltmeister und Olympiasieger Nino Schurter mit. Ein grossartiges Resultat für den in dieser Saison vom Pech verfolgten Kombinierer. «Es hat mir viel Spass gemacht, das erste Mal den Engadiner zu laufen. Mit der Zeit von 1:34:32 bin ich sehr zufrieden. Nach meiner nicht einfachen Saison ist ein Erfolgserlebnis wie dieses wichtig und tut der Seele gut. Nun geht es weiter in meinem Trainingsblock für den nächsten Winter», informierte der Nordisch-Kombinierer nach dem Rennen.

Dem Kleinsten im Team gelang an diesem Tag der grösste Erfolg. Der 18-jährige Gabriel Maes siegte bei den U20 und wurde 41. overall. Er schwärmte vom Service der beiden Reichenburger, Wachsexperte Dave Brotzer und Verpflegungschef Patrick Tribelhorn. Nico Briker wurde bei den U18 Zweiter und gesamt 59. Beide zeichnete die Unbekümmertheit aus und ihre gute Position nach dem Start.

Die weiteren proNordic-Rangierungen: 44. Elia Beti, 48. Silvan Durrer, 65. Mario Bässler, 70. Robin Locher, 74.Yanick Bässler.Alle unter 27,6 km/h und 1:34:29.

Artikel im March Anzeiger: https://marchanzeiger-che.newsmemory.com/?publink=0f1dcbd2c_1351ffa